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Willkommen bei PEKABE
 
Wenn auch Sie der Meinung sind, dass Änderungen des Pensionskassengesetzes dringend erforderlich sind, dann sind Sie hier richtig! Wir unterstützen, beraten und informieren Sie.
Wir vertreten als einzige europäische Konsumentenorganisation Ihre Interessen gegenüber Politik, Arbeitgeber, Interessenvertretungen und Pensionskassen.

Probleme mit der Pensionskasse - dann PEKABE kontaktieren
AKTUELLES

Aktuelle Beiträge

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<p class="font_8">Aktuellen Pressemeldungen ist zu entnehmen, dass bei der kommenden Klausur auch das Thema Altersvorsorge auf der Agenda der Regierungsparteien steht. Diskutiert werden soll ein Vorschlag, den die Arbeiterkammer (AK), der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) und der Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen (WKO) erarbeitet haben. Mit diesem soll die betriebliche Vorsorge gestärkt werden.<br>
Die bisherigen Erfahrungen mit den Pensionskassen zeigen aber, dass die betriebliche Altersvorsorge in der derzeitigen Form kein Erfolgsmodell ist.</p>
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<p><strong>Erträge der Pensionskassen sind völlig unzureichend</strong></p>
<p>Ein Blick auf die Homepage der Österreichischen Kontrollbank offenbart das Fiasko: die Performance der letzten 15 Jahre liegt bei 3,53% - vielen Berechtigten der Pensionskassen wurde ungefähr die doppelte Performance versprochen.<br>
Die Konsequenz: die große Mehrheit der rund 150.000 Leistungsberechtigten ist mit Pensionskürzungen konfrontiert, in vielen Fällen hat sich die ursprünglich ausbezahlte Pension um mehr als die Hälfte reduziert. So hat sich eine im Jahr 2000 gewährte Zusatzpension von anfänglich 376,- Euro auf 133,- reduziert, also um 65% weniger.</p>
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<p><strong>Performance im internationalen Vergleich</strong></p>
<p>Der Vergleich der OECD (Pension Markets in Focus 2024) zeigt deutlich, dass unsere Pensionskassen weit abgeschlagen liegen. Dänemark und die Niederlande erreichten eine um zwei Prozent bessere Performance, Australien und Kanada liegen bei 6,9% bzw. 6,4%, also mehr als doppelt so viel Ertrag.<br>
Allein das Jahr 2025 zeigt, dass die Pensionskassen zum falschen Zeitpunkt und auch völlig risikoavers investieren, so wurden die Kursrückgänge im April nicht für Investitionen und zusätzliche Ertragschancen genutzt. Auch jede private Veranlagung mit einem der dynamischen Veranlagung ähnlichen Risikoprofil (je 50 Prozent Aktien und 50 Spareinlagen) hätte den doppelten Ertrag bei einer wesentlich günstigeren Kostenstruktur erbracht.</p>
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<p><strong>Kein Wahlrecht des persönlichen Risikos</strong></p>
<p>Die Anwartschaftsberechtigten können ihre persönliche Veranlagungsstrategie und somit ihr Risiko (dynamisch – aktiv - konservativ ) frei wählen. Dieses Recht steht den Leistungsberechtigten leider nicht zu, sie sind somit den Anlageentscheidungen der Pensionskassen völlig ausgeliefert. Eine Gleichstellung mit den Anwartschaftsberechtigten könnte hier zu einer wesentlichen Verbesserung der Situation führen und kostet den Gesetzgeber absolut nichts.</p>
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<p><strong>Peter Weller, Obmann von PEKABE</strong></p>
<p>PEKABE sieht den Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge unter unveränderten Rahmenbedingungen jedenfalls kritisch: durch die mageren Erträge konnten bisher keine stabilen Pensionen erreicht werden, die wiederholten Kürzungen sind jedenfalls nicht zu leugnen. Die bisherige Veranlagungspolitik der Pensionskassen ist stark verbesserungswürdig, der Blick über die Grenzen zeigt es mehr als deutlich. Die fehlende Wahlmöglichkeit für Leistungsberechtigte ist längst nicht mehr zeitgemäß und international üblichen Usancen anzupassen.</p>
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<p><a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250828_OTS0017/pekabe-zur-regierungsklausur-und-zum-generalpensionskassenvertrag"><u>LINK zur Aussendung</u></a></p>
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PEKABE zu Regierungsklausur und zum Generalpensionskassenvertrag

Der Umbau der betrieblichen Vorsorge und die steuerliche Attraktivierung ist wegen gravierender Schwächen der Pensionskassen und zahlreicher Systemfehler kritisch zu sehen.

<p class="font_8">Die aktuellen gesetzlichen Regelungen der betrieblichen Altersvorsorge weisen eine Vielzahl an Schwächen auf, die im Zuge der von den Sozialpartnern angedachten Reform jedenfalls beseitigt werden müssen. Überdies vermissen wir die Einbindung des Österreichischen Seniorenrats, als Sozialpartner der Pensionisten.</p>
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<p class="font_8">PEKABE weist in der heutigen <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250630_OTS0120/pekabe-zum-reformpaket-der-sozialpartner-zur-betrieblichen-altersvorsorge"><u><strong>Presseaussendung</strong></u></a> wiederholt auf die unzähligen <strong>Schwachpunkte</strong> im aktuellen PKG hin:</p>
<ul class="font_8">
  <li><p class="font_8"><strong>Fehlende Kostentransparenz</strong>: für die Kosten Dritter - das sind zum Beispiel jene der Fondsmanager – fehlt eine konkrete Regelung im PKG. Aussagekräftige Informationen sind für die Berechtigten nicht zugänglich. Jedenfalls sind eine betragsmäßige Deckelung und Kontrolle durch die Finanzmarktaufsicht vorzusehen.</p></li>
  <li><p class="font_8"><strong>Uneinheitliche Berechnung der Kosten</strong>, daher ist kein Vergleich zwischen den Pensionskassen möglich. Hier ist ebenfalls eine Überprüfung durch FMA angezeigt.</p></li>
  <li><p class="font_8"><strong>Stark reduzierte Transparenz</strong> gegenüber klassischem Fondsgeschäft: Ziffern zu Dachfonds werden nicht veröffentlicht.</p></li>
  <li><p class="font_8"><strong>Keine Wechselmöglichkeiten der Veranlagungsstrategie für Leistungsberechtigte</strong> (LB). Hier sind Wechselmöglichkeiten der Veranlagungsgemeinschaft und Wahlmöglichkeiten hinsichtlich Veranlagungsstrategie (dynamisch – aktiv - konservativ) zu schaffen.</p></li>
  <li><p class="font_8"><strong>Performance</strong><br>
Die von den österreichischen Pensionskassen erwirtschafteten Erträge sind im internationalen Vergleich völlig unzureichend. Hier liegen die heimischen Kassen abgeschlagen im letzten Drittel der OECD-Länder.<br>
International wurden in den letzten 25 Jahren annähernd sechs Prozent Performance erreicht, demgegenüber haben die Pensionskassen in Österreich lediglich 3,3 Prozent geliefert. Dadurch ist den Berechtigten bei einer Veranlagung von 50.000,- Euro ein Vermögensschaden von in nahezu der doppelten Höhe entstanden. Die bisherige Strategie ist dringend einer tiefgreifenden Analyse zu unterziehen.</p></li>
</ul>
<p class="font_8"><strong>PEKABE </strong>lehnt einen Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge keinesfalls ab, zuvor sind jedoch eine Vielzahl von Reformvorschlägen abzuarbeiten. Für detaillierte Gespräche stehen wir selbstverständlich den Sozialpartnern, aber auch allen politisch Verantwortlichen zur Verfügung.</p>

PEKABE zum Reformpaket der Sozialpartner für zukunftssicheres Pensionssystem

Der Ausbau der 2. Säule ist ohne Reform des Pensionskassengesetzes (PKG) undenkbar. Die angedachte Förderung hilft sonst nicht den Berechtigten, sondern nur den Pensionskassen.

<p class="font_8">Tief betroffen vom Tod des langjährigen Präsidenten ist Peter Weller, Vorsitzender von PEKABE, des Schutzverbands der Pensionskassenberechtigten: „Peter Kostelka war ein hervorragender Vertreter für alle Senioren, mit großem Verständnis für ihre Sorgen und hatte immer ein offenes Ohr für die vielfältigen Themen. Sein soziales Engagement und sein Kampf für Gerechtigkeit waren über Parteigrenzen hinaus bekannt.“</p>
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<p class="font_8">Der unermüdliche Einsatz von Kostelka galt auch den Leistungsberechtigten der österreichischen <strong>Pensionskassen</strong>. Er hat oftmals die Pensionskürzungen von zum Teil mehr als der Hälfte kritisiert, mit Nachdruck auf die Schwächen des Pensionskassengesetzes hingewiesen und wiederholt Reformen eingefordert.</p>
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<p class="font_8">PEKABE bedauert das Ableben von Peter Kostelka zutiefst und wir sprechen seiner Familie unser aufrichtiges Beileid aus.</p>

Wir trauern um Dr. Peter Kostelka, Präsident des Seniorenrats und Pensionistenverbandes Österreichs

Die Pensionisten verlieren mit ihm eine große Persönlichkeit mit viel Verständnis für ihre Probleme.

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Wir haben für Sie hilfreiche Informationen zusammengestellt.

Wie funktioniert es?

Wir erklären Ihnen das System der Pensionskassen in Österreich. Es ist gar nicht so schwierig. 

Pensionist mit Fragen zur Pensionskasse
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